Ronja von Rönne im Interview

Ronja von Rönne war auf der Leipziger Buchmesse – und sie war nicht zu übersehen. Gefühlt auf jeder Interview-Couch saß die 24-Jährige, gab sich cool, tanzte abends auf diversen Partys. Dafür ist die Messe schließlich auch da.

Ronja von Rönne: Wir kommen. Aufbau-Verlag
Ronja von Rönne: Wir kommen. Aufbau-Verlag

Im Gepäck hatte die Welt-Journalistin ihren ersten Roman, „Wir kommen“ heißt er, erschienen bei Aufbau.  Bevor sie über den sprechen konnte, musste Ronja von Rönne aber über Feminismus reden. Genauer über diesen einen Artikel, den sie im  April 2015 für Die Welt geschrieben hat, Überschrift: „Warum mich der Feminismus  anekelt“.

Als „Radikalposition“ wurde der Text damals veröffentlicht, und genau so stellt Ronja von Rönne ihn im äußerst zahmen Gespräch mit Zeit-Literaturchef Ijoma Mangold dar: Der Artikel habe nie für sich stehen sollen, sei Teil eines Meinungs-Panoptikums gewesen. Immerhin: Er hat Ronja von Rönne die Aufmerksamkeit verschafft, auf der sie nun ihren Erstling bettet.

Eine Kritik des Romans muss an dieser Stelle ausbleiben; das haben andere  Geister an anderer Stelle (hier oder hier oder hier) auch längst erledigt, mehr oder minder euphorisch. In Leipzig hat Ronja von Rönne nicht unbedingt neugierig auf den Roman gemacht – höchstens auf seine Sprache, seinen Sound. Aber ob sie auch was zu sagen hat?

Wer die Antwort selbst herausfinden will: Am 12. April 2016 ist Ronja von Rönne beim Hessischen Literaturforum im Frankfurter Mousonturm zu Gast.

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