London, my love: Wo übernachten?

Christ Church in Spitalfields.
Christ Church in Spitalfields.

Ihr wollt nach London und möchtet die Hotelauswahl nicht dem Zufall überlassen? Im zweiten Teil meiner kleinen London-Reihe stelle ich die schönsten Ecken der Stadt vor, die ich selbst getestet habe. Hier geht’s zu Teil 1 (Acht Reise-Tipps für die schönste Stadt der Welt) und zu Teil 3 (Streetart in London).

Begeistert von Shoreditch & Hoxton

Ganz wichtige Grundregel: Wie man London erlebt, hängt ganz wesentlich davon ab, in welchem Stadtteil man unterkommt (und natürlich auch, wie man dort wohnt). Das Londoner System von Stadtteilen, Bezirken und Stadtvierteln ist nicht gerade leicht zu durchschauen – und ich selbst  habe natürlich auch längst nicht überall gewohnt. Aber meine Lieblingsecke ist ganz klar der Osten von London:  Shoreditch und Hoxton; beide Viertel sind aber in jüngster Zeit unverschämt teuer (und ja, auch ein bisschen mainstream) geworden. Ziemlich großartig gewohnt haben wir im Hoxton Hotel, das mitten im trendigen Hoxton liegt, wo man sehr gediegen ausgehen und feiern kann. Gut gefallen hat mir auch mal das Tune Hotel Liverpool Street, das inzwischen ein Point A Hotel ist. Diese Kette kenne ich nicht, aber die Lage direkt am Spitalfields Market würde ich absolut empfehlen.

Islington: Daumen hoch!

Sehr  positiv überrascht war ich auch von Islington im Nord-Osten der Stadt, wo wir dieses Jahr über Fewo Direkt eine Wohnung gemietet hatten. Der Stadtteil liegt ein bisschen ab vom großen London-Trubel, ist aber vor allem per Bus sehr gut angebunden. Islington hat einen eigenen kleinen Ortskern, nette Pubs und Läden, eine Reihe kleiner Theater, gute Restaurants und eine entzückende kleine „Altstadt“ mit süßen Cafés.  Hier wohnen viele Familien und Mittelstand – auch wer mit Kindern reist, ist hier sehr gut aufgehoben. Ähnlich gestrickt, sehr idyllisch,  aber noch etwas weiter ab vom Schuss habe ich Hampstead in Erinnerung, wo ich aber seit, oha, rund 20 Jahren nicht mehr gewohnt habe.

Der Ortskern von Islington hat Charme.
Der Ortskern von Islington hat Charme.

Wer in den großen Hotel-Ecken Londons (zum Beispiel in Bayswater oberhalb von Kensington Gardens) bucht, muss damit rechnen, einen sehr viel touristischeren Eindruck von London  zu bekommen. Den Vibe und den Charme der Stadt habe ich dort nie gespürt. Aber was ich mal probiert habe, war Student Housing: Die Universitäten vermieten in den Semesterferien ihre Studentenzimmer, viele kann man ganz normal zum Beispiel über booking.com finden.  Oder auch direkt über die Internetseiten der Unis, am UCL zum Beispiel für den Zeitraum vom 30. Juni bis 31. August. Das ist erschwinglich und durchaus interessant, die Lage der Studentenwohnheime ist oft sehr gut. Aber, man, war das trostlos!  Ich habe diesen Eindruck in der Lillian Penson Hall (University of London) am Talbot Square gewonnen – allerdings gibt’s bestimmt große Unterschiede zwischen den Häusern.

 

Was sind eure London-Tipps und Erfahrungen?  Habt ihr Fragen zu diesem Text? Lasst einen Kommentar da! 🙂

 

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3 Gedanken zu “London, my love: Wo übernachten?

  1. Ich liebe es immer, in Städten ganz privat zu wohnen, entweder in gemieteten Wohnungen oder eben bei Privatpersonen. So durfte ich in London schon in einem Apartment in den Docklands, einem Stadthaus in Primrose Hill und einem nahe Kensal Rise zu wohnen. Es war jedes Mal ganz anders, aber immer ganz wunderbar. Vielleicht klappt es ja im September wieder mit mir und London. Mal schauen. Viele Grüße, Petra (und viele Grüße nach Aschebersch, dem Geburtsort meiner ältesten Tochter 🙂 )

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